Moneymanagement – Teil 1: Unerlässlich für den Erfolg!

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Beginnen möchte ich diesen Artikel mit zwei Zitaten:

Nur ein verzweifelter Spieler setzt alles auf einen Wurf. – Friedrich von Schiller

Wer jedes Risiko ausschalten will, der zerstört auch alle Chancen. – Hans-Olaf Henkel (ehemaliger Präsident des BDI)

M.E. zwei passende Zitate, die das Thema Trading in Sachen Moneymanagement gut beschrei­ben!

Anmerkungen zum 1. Zitat:
Trading sollte nicht zum Glücksspiel werden, sondern mit definierten Regeln zur Risikominimierung betrieben werden. Indem Sie Regeln verwenden, grenzen Sie sich vom Spekulanten ab und verhalten sich wie ein verantwortungsbewusster Trader! Die folgende Darstellung zeigt Ihnen die wichtigsten Bestandteile des Moneymanagements, auf die ich in meinen folgenden Blog-Beiträgen der nächsten Wochen eingehen werde.

Moneymanagement

 

Anmerkungen zum 2. Zitat:
Wenn Sie zum Perfektionismus neigen, werden Sie womöglich zu viel Zeit für die technische und fundamentale Analyse aufwenden und kommen kaum oder gar nicht zum Traden. Hier kann die bekannte 80/20-Regel von Pareto zur Orientierung hilfreich sein. Sie erreichen 80% des Ergebnisses mit den ersten 20% des gesamten Zeitaufwandes. Für die restlichen 20% des Gesamtergenisses verwenden Sie die meiste Zeit.

Pareto

 

Analyse und Recherche sind wichtig, jedoch ist es nicht sinnvoll, zig Inter­pretationen für Indikatoren und Oszillatoren als Basis für Ihre Tradingentscheidung heranzuziehen. Sie können nicht alle Risiken beim Trading ausschalten, auch wenn Sie glauben, durch Ihre Recherche und Analyse zu Ih­rem ausgewählten Basiswert eine noch perfektere Prognose zu erzielen. Konzentrieren Sie sich auf einige wenige Indikatoren. Dabei ist es wichtig darauf achten, dass Sie sich mit den ausgwählten Indikatoren wohlfühlen! Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie sich an Indikatoren eines „Tradinggurus“ orientieren, die Sie nicht verstehen und interpretieren können.

Meine drei wichtigsten Regeln, die ich selbst „schmerzhaft“ erlernen musste, müssen Bestandteil Ihres Moneymanagement sein.

Regel Nr. 1: Arbeiten Sie immer mit Stopps!

Regel Nr. 2: Arbeiten Sie immer mit Stopps!

Regel Nr. 3: Arbeiten Sie immer mit Stopps!

Lassen Sie es auf keinen Fall zu, dass ein laufender Trade unkontrolliert in die falsche Richtung läuft. Das kann fatale Folgen und Auswirkungen für Ihr Konto und für Ihre mentale Beschaffenheit haben. Sie benötigen ein mathematisches Modell, dass Sie bei der Berechnung Ihres Risikos un­terstützt und Ihnen Angaben für das notwendige einzusetzende Kapital liefert. Wie ein solches Modell aussehen kann, werde ich in meinen folgenden Blog-Beiträgen erläutern.

 

Peter D.
Traden Sie was Sie sehen, nicht was Sie denken!
Die hier vorgestellten Kommentare und Marktanalysen sind keine Beratung oder Wertpapierdienstleistung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen keine Handlungsempfehlung zum Kauf oder Verkauf jeglicher Art von Wertpapieren oder Derivaten dar. Für eventuell entstehende finanzielle Schäden wird keine Haftung übernommen. Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Ein Kommentar

  1. Schöner Beitrag. Im Rahmen der Risikominimierung sollte man meiner Meinung auch auf die klassischen Geldanlagen wie Tagesgeld und Festgeld zurückgreifen. Deshalb sollte das eigene Portfolio nicht nur aus Wertpapieren bestehen. Nehmen wir an, dass sämtliche Wertpapiere aus einem bestimmten Sektoren stammen, dann erhöht sich automatisch das Sektorenrisiko. Ob mit oder ohne Bid-Management.

    Schaut man sich jedoch die gegenwärtigen Zinsen in Deutschland an… lassen sich kaum gute Zinserträge erwirtschaften. Die meisten deutschen Banken bieten eher Nullzinsen oder sogar Strafzinsen an. Hinzu kommt das eine „Absicherung“ durch Tagesgeld ebenfalls mit Risiken verbunden sind. Allein aufgrund des variablen Zinssatzes. Bei Festgeld wird es jedenfalls interessanter. Jedoch nicht in Deutschland, sondern im EU-Ausland.

    Fazit: Für das persönliche Money-Management ist es nicht nur das richtige Stop-Management wichtig, sondern auch die mögliche Verlustminimierung durch verzinste Termingelder.

    Stimmst du mir weitgehend zu? Freue mich über dein Feedback.

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