Dax – Update KW29 vom 16.07.2014

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Am Montag eröffnete der Dax mit einem „Gap-up“ von 48 Punkten bei 9.714 Punkte und schloss mit einer vielversprechenden weißen Kerze bei 9.783 Punkten. Die langfristige Trendlinie konnte zurückerobert werden und es sah nach einem Fehlausbruch nach unten in KW 28 aus. Dann kam der „Turnaround-Tuesday“ und der Kurs schloss erneut unter der Trendlinie in etwa auf der Höhe der Gap-Eröffnung. Das Gap ist im Stundenchart gut zu erkennen. Wer jetzt Long gehen möchte, sollte den Kursanstieg über 9.805 Punkte besser 9.825 Punkte auf Stundenschlusskursbasis abwarten. Wer Short gehen möchte sollte abwarten, ob das Gap geschlossen wird und die 9.610 Punkte auf Schlusskursbasis unterschritten werden.

Dax Update KW 29

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Und denken Sie dran: Traden Sie was Sie sehen, nicht was Sie denken!

Die hier vorgestellten Kommentare und Marktanalysen sind keine Beratung oder Wertpapierdienstleistung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen keine Handlungsempfehlung zum Kauf oder Verkauf jeglicher Art von Wertpapieren oder Derivaten dar. Für eventuell entstehende finanzielle Schäden wird keine Haftung übernommen. Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Ende Update


Dax – Rückblick KW28 und Ausblick KW29

Rückblick: Der Dax notiert am Ende der abgelaufenen Handelswoche bei 9.666 Punkte. Im Vergleich zur Vorwoche ein ordentlicher Abschlag von 343 Punkten (-3,4%). Die siebte Woche in Folge, wo sich die 10.000 Punkte-Marke als hartnäckige Hürde darstellt. Im Wochenchart wurde die langfristige, logarithmische Trendlinie gebrochen. Der Bruch von logarithmischen Trendlinien wird in der technischen Analyse relevanter eingestuft, als der Bruch von arithmetischen Trendlinien. Eine Aussage lautet: Wird eine logarithmische Trendlinie gebrochen, nimmt die Wahrscheinlich zu, dass der Kurs die arithmetische Trendlinie anläuft. Beim aktuellen Kursniveau bedeutet das einen weiteren Rückgang von ca. 1.000 Punkten! Sollte der SMA40 unterschritten werden, halte ich diesen Rückgang durchaus für möglich.

Wochenchart KW28

 

Im Tageschart wurde die über sechs Wochen ersichtliche Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck) nach unten verlassen und der Bruch der logarithmischen Trendlinie am Freitag bestätigt (2 Tage Regel). Hier hat ein Paritätswechsel (Unterstützung wird zum Widerstand) stattgefunden. Der Widerstand liegt etwa bei 9.740 Punkten, die es zu überwinden gilt, um den Aufwärtstrend weiter fortsetzen zu können. Die Freitagskerze geht als Doji durch und deutet somit auf Unsicherheit hin. Die Slow Stochastik ist in den überverkauften Bereich vorgedrungen und wird sich dort so lange aufhalten, bis es eindeutige Trendumkehrsignale gibt. Kaufsignale sollten nur beachtet werden, wenn auch der MACD Kaufsignale generiert.

KW28 Tageschart

 

Ausblick: Ausblicke und Prognosen sind immer in Wenn/Dann-Szenarien zu betrachten und finden hier ihre Relevanz auf Schlusskursbasis im Stundenchart!
Im Stundenchart ist die Dynamilk der Abwärtsbewegung sehr gut zu erkennen. Die Slow Stochastik und der MACD liegen beide über ihre Signallinie und haben somit ein Kaufsignal generiert. Die Bestätigung im Kurschart empfehle ich abzuwarten, bevor Long-Positionen eingegangen werden. Steigt der Dax über die abwärts gerichtete Trendlinie und über 9.715 Punkte, rechne ich mit weiter steigenden Kursen. Bei ca. 9.815 Punkten taucht ein erster Widerstand auf. Kann dieser überwunden werden, wartet der nächste Widerstand an der darüber liegenden aufwärts gerichteten Trendlinie. Fällt der Dax im Stundenchart unter 9.610 Punkte, rechne ich ich mit deutlichen und dynamischen Kursabschlägen.

KW28 Stundenchart

Hinweis: Der Dow Jones hat im Wochenvergleich nur 124 Punkte (-0,7%) nachgegeben. Die Entwicklung des deutschen Leitindexes wird massgeblich von ausländischen Investoren beeinflusst. Beobachten Sie deshalb die Entwicklung der politischen Spannungen zwischen den USA und Deutschland. Momentan spitzen sich die Ereignisse aufgrund der Spionageaffairen zu. Erst das Abhören durch die NSA, dann der BND-Spion und jetzt ein weiterer Spion im Bundesverteidigungsministerium. Der vorläufige Gipfel ist die geforderte Ausreise des US-Geheimdienstrepräsentanten. Für manchen hochrangigen Amerikaner ein Schlag ins Gesicht. Ich bin auf die Reaktionen und nicht nur auf die aktuellen verbalen Äußerungen der USA gespannt. Vielleicht treten demnächst die Ratingagenturen wieder verstärkt ins Rampenlicht und sorgen mit der Herabstufung einzelner europäischer Länder für Turbulenzen an den Märkten. Länder wie Frankreich, Niederlande und Portugal liefern zurzeit genügend Schlagzeilen, aus denen sich hervorragende Begründungen ableiten lassen.

Updates gibt es nach den ersten beiden Handelstagen der KW 29.

 

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